Ehefrau erwürgt: 8 Jahre Haft

Ich wollte, dass sie nicht mehr redet, sagt Milord K. aus Gramatneusiedl (Wien-Umgebung). Also drückte er zu, bis sich die Mutter seiner beiden Töchter nicht mehr bewegte. Am Dienstag wurde K. von der Mordanklage freigesprochen, fasste acht Jahre wegen Totschlags aus - Urteil nicht rechtskräftig.
Das blutige Ende einer gescheiterten Ehe: K. war seiner Frau Mileva ( 39) verfallen, doch die Kindergärtnerin hatte einen Liebhaber - und sie wollte die Trennung. Er war fertig, sagen die Töchter (16, 17) am Dienstag unter Tränen am Gericht in Korneuburg. Kein Job, bald keine Wohnung und Frau mehr:

Nach Bluttat: Täter wollte sich umbringen

K. wollte sich am 14. Dezember 2009 umbringen, doch dann kam seine Frau nach Hause. Das Paar geriet in Streit.Mileva provozierte: Die Kinder sind auch nicht von dir. Jetzt packte der Slowene zu: Ich habe sie so lange gehalten, bis sie sich nicht mehr bewegte, damit sie nicht mehr redet, schildert er vor Gericht.

K. legte die Leiche ins Bett, küsste sie und flüsterte Ich komme gleich nach. Dann mischte er sich einen Cocktail aus Schlaftabletten, Frostschutz. K. überlebte. Trauriges Detail: Seine Ehefrau hätte sich am Tag des Mordes die langersehnte österreichische Staatsbürgerschaft abholen wollen.
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