Ehemaliges Krankenhaus wird Bildungsstandort

Das leerstehende, ehemalige Krankenhaus Floridsdorf wird bis zum Schuljahr 2024/2025 zu einem neuen Bildungsstandort für 800 Schüler. (v.l.n.r.) Floridsdorfs Bezirkschef Georg Papai, Gemeinderätin Marina Hanke (beide SPÖ) und Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) freuen sich schon jetzt.
Das leerstehende, ehemalige Krankenhaus Floridsdorf wird bis zum Schuljahr 2024/2025 zu einem neuen Bildungsstandort für 800 Schüler. (v.l.n.r.) Floridsdorfs Bezirkschef Georg Papai, Gemeinderätin Marina Hanke (beide SPÖ) und Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) freuen sich schon jetzt.PID/Christian Fürthner
Büffeln statt behandeln: Am Areal des Krankenhaus Floridsdorf entsteht bis 2024/2025 ein Ort der Bildung für 800 Schüler.

Wo früher Patienten behandelt wurden, wird künftig gebüffelt. Das, seit der Inbetriebnahme der Klinik Floridsdorf (vormals Krankenhaus Nord) leerstehende, ehemalige Krankenhaus Floridsdorf in der Hinaysgasse 1, wird nun einem neuen Zweck zugeführt. Geplant ist hier eine verschränkte Bildungseinrichtung für 800 Schüler.

Kindergarten, verschiedene Schulen und Jugendzentrum geplant

Der, laut Stadt schon weit in der Planung fortgeschrittene neue Bildungsstandort wird künftig Platz für einen siebengruppigen Kindergarten, eine 17-klassige ganztägig geführte Volksschule, eine 16- klassige ganztägig geführte Mittelschule, sowie eine Musikschule und ein Jugendzentrum bieten. Dazu muss die komplette Gebäudesubstanz des ehemaligen Krankenhauses abgebrochen und durch einen Neubaus ersetzt werden. Dabei werden auch zwei teilbare Normturnsäle errichtet. Die Inbetriebnahme ist mit Beginn des Kindergarten- und Schuljahres 2024/25 geplant.

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) freut sich auf den neuen Bildungscampus Hinaysgasse. "Ich bin mir sicher, dass der Standort mit seinem innovativen Gesamtkonzept und der Bündelung von verschiedenen Bildungs- sowie Freizeit- und Sporteinrichtungen ein Vorbild für weitere Bildungsstätten sein wird".

Bezirkschef sieht wichtigen Beitrag zur Bildungsqualität

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) weist auf die enorme Wichtigkeit des Campus für den Bezirk hin: "Gerade in einem stark wachsenden Bezirk wie Floridsdorf ist der Ausbau der Bildungseinrichtungen enorm wichtig, denn Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Alle Kinder müssen Zugang zu einer Top-Ausbildung haben, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern". Der neue Standort sei ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Bildungsqualität in Floridsdorf, so Papai.

WIFF freut sich über "gebannte Gefahr"

Erfreut, dass der Standort des früheren Spitals nun für die Bildung genutzt wird, zeigen sich auch die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. "Obwohl private und auch sogenannte 'Gemeinnützige' Wohnbaugesellschaften seit der Schließung des alten Floridsdorfer Krankenhauses immer wieder begehrlich ihre Fühler nach dem Areal ausgestreckt haben, ist diese Gefahr zum Glück nunmehr endgültig gebannt. Offenbar hat man im Rathaus erkannt, dass es noch wichtigere Zukunftsvorhaben für unseren Bezirk gibt, als jeden freien Fleck mit Wohnungen zuzupflastern", sind sie sich einig. 

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