Welt

Ehemals mächtigster Drogen-Boss beklagt Folter

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:56

Der mexikanische Drogenboss Joaquin Guzman, genannt "El Chapo", wirft den Behörden des Landes Folter während seiner Inhaftierung vor. Es sei vor allem der Schlafentzug, der dem Chef des berüchtigten Sinaloa-Kartells zu Schaffen macht. Er werde alle vier Stunden geweckt und habe daher Bluthochdruck.

Der mexikanische Drogenboss Joaquin Guzman, genannt "", wirft den Behörden des Landes Folter während seiner Inhaftierung vor. Es sei vor allem der Schlafentzug, der dem Chef des berüchtigten Sinaloa-Kartells zu Schaffen macht. Er werde alle vier Stunden geweckt und habe daher Bluthochdruck.

Ein entsprechendes Schreiben des Ausbrecher-Königs wurde in Mexiko-Stadt am Dienstag veröffentlicht. Darin beklagt er, dass er auch das Tageslicht so gut wie nie sehe.

Im Jänner war den Ermittlern ins Netz gegangen, nachdem er ein halbes Jahr zuvor aus einem Hochsicherheitsgefängnis spektakulär getürmt war. Nun wird "El Chapo" rund um die Uhr bewacht. 

Am Wochenende hatte seine Frau in einem Interview gesagt, sie mache sich Sorgen um das Leben ihres Mannes.

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