Ehepaar knöpfte Opfer über 700.000 Euro ab

Das Paar soll illegal Geld von Versicherungsfonds behoben haben.
Das Paar soll illegal Geld von Versicherungsfonds behoben haben.istock/ Symbolbild
Ein steirisches Pärchen soll über Jahre illegal Geld von Versicherungsfonds behoben haben. Der Schaden beläuft sich auf über 700.000 Euro.

Die 60-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung soll gemeinsam mit ihrem Ehemann zwischen 2013 und 2016 während ihrer Tätigkeit als Versicherungsmaklerin von Versicherungsfonds einer 61-jährigen Deutschen durch gefälschte Unterlagen und Unterschriften, Geld auf andere Konten transferiert haben.

Die Geldanlagen in die Fonds wurden im Auftrag des Opfers bzw. des inzwischen verstorbenen Gatten des Opfers eingerichtet. Bei Anfragen der 61-Jährigen wurde dieses durch gefälschte Unterlagen über den Wert dieser Anlagen getäuscht.

Mann geständig, Frau bestreitet Tat

Das Opfer schöpfte Verdacht und erstattete Anzeige. Durch die Tat dürfte ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden sein. "Wir sprechen hier von einer Summe von über 700.000 Euro", erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von "Heute".

Die beiden Verdächtigen wurden der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Während der 49-jährige Mann zur Tat geständig ist, bestreitet die 60-Jährige sämtliche Vorwürfe.

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