Neue Details zur Familientragödie in NÖ: Eine 34-jährige türkische Staatsbürgerin lenkte am 6. Juni 2026, gegen 15.55 Uhr, einen Pkw auf der Landesstraße 75, im Gemeindegebiet von Allentsteig vom Kreisverkehr Allwang auf der Bundesstraße 2 kommend in Richtung Allentsteig.
Auf dem Beifahrersitz befand sich der 39-jährige Ehegatte und serbischer Staatsbürger. Im Fond befand sich in einem Kindersitz das gemeinsame 2-jährige Kind.
Alle Insassen kommen aus dem Bezirk Zwettl. Bei der Eisenbahnkreuzung L 75 / Franz-Josef-Bahn dürfte die Pkw-Lenkerin das Rotlicht des Bahnüberganges übersehen haben und übersetzte die Eisenbahnkreuzung.
Zur gleichen Zeit führte ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Oberwart eine Güterzugarnitur von Göpfritz/Wild kommend in Richtung Gmünd. Obwohl der 45-jährige Triebwagenführer eine Notbremsung einleitete und ein akustisches Signal abgab, erfasste er das Fahrzeug. Die 34-jährige Lenkerin und der 39-jährige Beifahrer erlitten durch den Zusammenstoß tödliche Verletzungen.
Die 2-jährige Tochter (zuerst war man von einer 5-Jährigen ausgegangen, Anm.) wurde leicht verletzt und zwecks weiterer medizinischer Abklärung mit dem Rettungshubschrauber Christopherus 2 in das Landesklinikum Krems geflogen.
Der Triebwagenführer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und wurde vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.