Der Pariser Eiffelturm musste am Samstagabend nach einer Bombendrohung eines anonymen Anrufers evakuiert werden. Nachdem die Polizei das Gelände gründlich durchsucht und keine Bombe gefunden hatte, konnte das Wahrzeichen gegen 22:30 Uhr wieder betreten werden.
Rund um das weltbekannte Wahrzeichen der französischen Hauptstadt wurde eine Sicherheitszone errichtet, etwa 1.400 Personen wurden evakuiert, hieß es aus Polizeikreisen. Nach Angaben der Polizei kam der Anruf aus einem Vorort von Paris, aus dem Département Val-de-Marne, und wurde aus einer Telefonzelle abgesetzt.
Der anonyme Anrufer drohte mit einem Anschlag gegen 21.30 Uhr. Daraufhin wurde der Eiffelturm weitläufig abgesperrt. Gegen 22.15 Uhr wurde die Warnung wieder aufgehoben, nachdem die Polizei das Gelände gründlich untersucht hatte. Eine Viertelstunde später wurden wieder Besucher auf dem Eiffelturm zugelassen.
Bombendrohungen gegen Wahrzeichen oder an öffentlichen Orten passieren in Paris immer wieder. Jede einzelne Drohung werde aber "sehr ernst" genommen, erklärte die Polizei. Besonders im Zuge des französischen Militäreinsatzes in Mali und befürchteter Drohungen gegen Frankreich wurden zuletzt die Sicherheitsvorkehrungen in Frankreich verschärft.