Ein Direktor für bis zu acht Schulen

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"Fast geil", jubelte Staatssekretär Harald Mahrer (VP) bei der Präsentation einer "Bildungsreform" genannten Einigung mit Gabriele Heinisch-Hosek (SP) im November 2015. Die beiden besiegelten den Überschriften-Pakt per "High Five"-Geste.

"Fast geil", jubelte Staatssekretär Harald Mahrer (VP) bei der Präsentation einer "Bildungsreform" genannten Einigung mit (SP) im November 2015. Die beiden besiegelten den Überschriften-Pakt per "High Five"-Geste.

Fast elf Monate und eine neue Bildungsministerin später liegt kaum Konkretes vor. Ausnahme: die Abschaffung der Ziffernnoten in der Volksschule. Fast bald, in 13 Tagen, will die Koalition präsentieren, wie es bildungspolitisch weitergeht. Durchgesickert sind nun einzelne Details aus den Verhandlungen. Laut Ö1 liegen weitere Entwürfe vor, die das Ministerium nicht bestätigt: Bis zu acht Schulen – mit insgesamt 200 bis 2.500 Schülern – werden in Bildungsclustern organisiert.

Jedem Cluster steht ein Direktor vor, der über Budgets und Lehrer (Anstellung, Kündigung) frei verfügt. Fast hätte es einen Mix aus Bundes- (z. B. AHS, HTL) und Landesschulen (VS, NMS) gegeben. Aber: Dafür braucht es eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat. Grünen- Bildungssprecher Harald Walser: "Die Regierung hat sich diesbezüglich nicht gerührt." Anders formuliert: Rot-Schwarz war der Mix nicht wichtig. Offen ist auch das Thema der Gesamtschul-Modellregionen: In jedem Land dürfen ja maximal 15 Prozent der Schulen teilnehmen. Vorarlberg strebt aber 100 Prozent an. Fast geil.

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