Musik

Ein Jahr keine Konzerte? Hammer-Lockdown trifft Kultur 

Im vergangenen März wurde von dem einen Tag auf den anderen das Leben der Menschen massiv eingeschränkt. Lockerungen sind nicht in Sicht.

David Slomo
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Auf solche Bilder müssen wir wohl noch lange warten.
Auf solche Bilder müssen wir wohl noch lange warten.
picturedesk.com

Die Pressekonferenz am 10. März wird wohl in die österreichische Geschichte eingehen. An dem wurde der erste harte Lockdown verkündet. Der Reiseverkehr wurde eingeschränkt, Restaurants wurden geschlossen und Veranstaltungen wurden bis auf ein paar wenige Ausnahmen untersagt. 

Freiluftveranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 100 Gästen waren nicht mehr möglich. Hieß im Umkehrschluss: Keine Konzerte mehr, da sich für die Veranstalter die Shows nicht mehr lohnten. Groß-Events wie der "Amadeus Award" und Konzert-Highlights wurden umgehend abgesagt.

Frühestens Anfang März

In den wärmeren Monaten, die mit niedrigeren Infektionszahlen gekoppelt waren, wurden die Maßnahmen wieder ein wenig gelockert. Also zumindest was Reisen, Gastronomie und Handel betrifft. Die Kultur musste weiterhin auf Lockerungen warten. Ausnahme, die innerhalb der Kultur-Szene für reichlich Kritik sorgte: Die Salzburger Festspiele durften über die Bühne gehen. Die erhofften Lockerungen für alle anderen Veranstaltungen traten schließlich nie ein, da im Herbst die nächsten Lockdowns umgesetzt wurden.

Heuer war ein Lockdown bis 14. Jänner geplant. Dieser wurde zunächst bis 24. Jänner verlängert, am Sonntag dann sogar bis zum 8. Februar. Jedoch wurden auch hier sämtliche Kulturveranstaltungen ausgenommen. Denn Veranstaltungen sind bis Ende Februar untersagt. Konkret ist bekannt, dass Theater und Oper erst frühestens Anfang März ihre Tore öffnen dürfen. Konzerte, wie wir sie von "damals" kennen, wird es wohl noch länger nicht geben.

Die Ausnahme der Veranstaltungen: Sport-Events dürfen stattfinden, jedoch ohne Publikum. Besser geht es den Museen. Sie sollen gleichzeitig mit dem Handel ab 8. Februar öffnen können. Wer rein will, muss eine FFP2-Maske anlegen.