Fussball

Ein Landespräsident gab Rangnick nicht seine Stimme

Vor mittlerweile einer Woche wurde Ralf Rangnick als neuer ÖFB-Teamchef vorgestellt. Dabei stimmten nicht alle für den Deutschen. 
Heute Redaktion
08.05.2022, 08:55

Verbandspräsident Gerhard Milletich erklärte bei der Bekanntgabe des neuen Teamchefs, dass die Abstimmung über das Engagement des Deutschen einstimmig erfolgt sei. Nun heißt es in einem "Profil"-Bericht allerdings, dass einstimmig nicht bedeutet, dass tatsächlich alle Mitglieder des ÖFB-Präsidiums für Rangnick voteten. 

Landes-Boss verließ den Saal

Denn Salzburgs Landespräsident Herbert Hübel hat eigenen Aussagen zufolge nicht für Rangnick gestimmt. Er votete auch nicht gegen den Deutschen. Stattdessen enthielt er sich der Stimme. "Ich bin rausgegangen bei der Abstimmung und habe nicht dafür gestimmt", wurde Hübel in dem Bericht zitiert. Die Gründe dafür wollte der Landespräsident nicht nennen, sagte aber: "Ich habe bei der Sitzung einiges gesagt." 

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Der ÖFB bekräftigte dem Bericht zufolge, dass das Rangnick-Votum einstimmig war. "Natürlich ist es einstimmig, weil alle, die da waren, zugestimmt haben. Wenn einer rausgeht, wird er nicht mitgezählt", sagte ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer.

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