Lichtermeer für Opfer der Corona-Pandemie in Linz

Ein Herz aus Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie.
Ein Herz aus Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie.Wilhelm Holzleitner
Zu einem stillen Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie fanden sich am Sonntag bis zu 2.500 Menschen am Linzer Hauptplatz ein.

Nach dem Lichtermeerin Wien gedachte man auch in Linz den Opfern der Corona-Pandemie. Am Sonntagabend trafen sich laut Organisatoren 2.500 Menschen um in aller Stille und mit Kerzen (oder Taschelampen) den fast 14.000 Todesopfern der der Pandemie zu gedenken.

Stille statt Protest, Musik statt Reden und ganz viele Kerzen. Es war ein Kontrast zu den Corona-Demos der vergangenen Wochen. Und dennoch stellten die Organisatoren (eine private Initiative) das Gemeinsame vor das Trennende. Man wolle einen Kontrast zu den Spaltungen setzen, heißt es.

Das stille Gedenken soll aber auch ein großes Dankeschön an die vielen Menschen, die in den Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten und seit zwei Jahren schier Unmenschliches leisten.

"Wir haben YesWeCare organisiert, weil wir ein deutliches Signal für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen möchten und weil es ein klares Zeichen für ein vernünftiges und wertschätzendes Miteinander braucht“, sagen die Organisatorinnen Barbara Mitterndorfer-Ehrenfellner und Beatrice Keplinger.

Es ist den Initiatorinnen zudem wichtig zu betonen, dass diese Pandemie nur gemeinsam bewältigt werden kann, mit der nötigen Rücksicht, Empathie, Vernunft und Ruhe. Im Dialog bleiben ist wichtig, denn Ängste können nur so ausgeräumt werden, so die beiden.

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