Eine Frauengruppe zeigt stärkere Corona-Symptome

Concept of coronavirus quarantine and pandemic.
Concept of coronavirus quarantine and pandemic.Getty Images/iStockphoto
Der sinkende Hormonspiegel macht Frauen angreifbarer für eine Corona-Infektion, wie eine Studie aus England zeigt.

Frauen erkranken häufig weniger stark an dem Coronavirus und auch die Sterblichkeitsrate ist niedriger als bei Männern, wie frühere Studienbereits nachgewiesen haben. Dies dürfte mit den weiblichen Hormonen und X-Chromosomen zusammenhängen. Doch eine Kategorie ist davon ausgenommen. Wie eine Studieaus Großbritannien aufzeigte, leiden insbesondere Frauen im fortgeschrittenen Alter beziehungsweise in den Wechseljahren stark an Coronavirus-Symptomen. 

Positive Wirkung weiblicher Hormone nimmt in den Wechseljahren ab

Die Untersuchung vom Londoner King`s College wollte ermitteln, inwiefern sich die Auswirkungen bei den Altersklassen unterscheiden. Dazu wurden Daten von mehr als 500.000 britischen Frauen unterschiedlichen Alters gesammelt und ausgewertet. Das Resultat: Frauen in der Menopause berichteten oft von schwereren Coronavirus-Symptomen als Frauen, die noch eine Regelblutung haben. Zudem mussten Frauen in den Wechseljahren öfter in Krankenhäuser eingeliefert und mit Atemmasken behandelt werden. Der sinkende Östrogen-Spiegel führt bei Frauen mittleren Alters demnach dazu, dass die Krankheitsverläufe schwerer ausfallen als bei jüngeren Patienten, schließen die Forscher.

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