Eine Million Userdaten von Porno-Portal geleakt

Die Daten von über einer Million Nutzern der Porno-Seite "Luscious" waren offenbar ungesichert und unverschlüsselt im Internet aufrufbar.
Der Besuch schmutziger Pornoseiten findet meist heimlich statt, dabei erwischt zu werden, treibt den meisten Menschen die Schamesröte ins Gesicht. Für rund eine Million User des Porno-Portals "Luscious" durch ein Datenleck nun ein Albtraum wahrgeworden. All gespeicherten Informationen über ihr Nutzerkonto sind unverschlüsselt im Netz gelandet, wie ein Team des Datenschutzblogs vpnMentor entdeckt hat.

Auf "Luscious" finden sich vor allem Nischen bzw. Fetischinhalte in animierter Form, oft von anderen Usern hochgeladen. Deren Anonymität ist durch das Datenleck jetzt gefährdet. Die Experten hatten ungehinderten Zugriff auf persönliche Details der User, inklusive Emailadresse – manche beinhalten sogar Klarnamen, andere sind offizielle Behörden-Adressen (.gov). Alleine das Wissen, dass diese Menschen bei einem solchen Pornoportal angemeldet war, könnten jetzt Erpressern und anderen Kriminelle nutzen.

Zahlreiche betroffene User stammen laut vpnMentor aus Europa. Die Analysten schätzen anhand der Datensätze, dass rund 50.000 Deutsche, 40.000 Franzosen, 35.000 Russen, 20.000 Polen und 18.000 Italiener auf "Luscious" angemeldet sind. Andere, auch internationale Länder stellen einen wesentlich kleineren Anteil. Ob und in welchem Ausmaß auch Österreicher betroffen sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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(rcp)

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