Eine Woche Rauchverbot: Erste Shisha-Bar pleite

In Leibnitz ging die erste Shisha-Bar insolvent.
In Leibnitz ging die erste Shisha-Bar insolvent.Bild: iStock - Symbolfoto
Nach nur einer Woche, in der das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie gilt, ging in Leibnitz die erste Shisha-Bar isolvent.
Wie am Freitag bekannt wurde, musste eine steirische Shisha-Bar Insolvenz anmelden. Vor drei Wochen wurde in der steirischen Bar Kibo Lounge & Shisha über den Dächern von Leibnitz noch das vierjährige Jubiläum gefeiert. Heute wurde ein Konkursverfahren über den Betreiber Kibo KG im Leibnitzer Gewerbepark Süd eröffnet.

Die südsteirische Shisha-Bar ist die erste in Österreich, die nach Inkrafttreten des Rauchverbots insolvent wurde, berichtet Insolvenzexperte Stephan Mazal vom Österreichischen Verband Creditreform.

Masseverwalter eingeschaltet



Noch steht nicht fest, ob der Betrieb unter den gegebenen Umständen überhaupt weitergeführt werden kann. Zweifel scheinen angesichts der neuen Gesetzeslage berechtigt. Das Schicksal der Bar liegt nun in den Händen des Masseverwalters. Gläubiger können ihre Forderungen bis 30. Dezember 2019 anmelden. Die erste Tagsatzung findet am 13. Jänner 2020 statt.

CommentCreated with Sketch.83 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Gesetz stößt bei vielen Betreibern von Shisha-Bars auf Unverständnis. Erst jüngst, berichtete Wahid Faily"Heute.at" sein Leid. Das Rauchverbot zerstöre die Existenzgrundlage seiner Familie.



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