"Click & Collect" mit Sonntagsoption. Diesen Vorschlag stößt der Wiener Standortanwalt und Wirtschaftskammerdirektor-Stellvertreter Alexander Biach an. Neu eine vieler Ideen, wie er im Gespräch mit der APA bekannt gibt. So soll der Handel die Möglichkeit bekommen, Click & Collect auszubauen, was den regionalen Handel stärken soll. Kunden sollen dabei rund um die Uhr Waren bei Geschäften bestellen und – wenn nur der Chef anwesend ist – auch sonntags abgeholt werden.
Ein weiterer Schritt wären Abholstationen im öffentlichen Raum. Geschäfte sollen dort ihre Produkte hinterlegen dürfen, auch so könnten am Sonntag bestellte Produkte einfach abgeholt werden. Auch ein älteres Konzept wärmt Biach laut Bericht wieder auf: Schulen könnten bei Bedarf kurzfristig in Hotels umziehen, solange die internationalen Gäste und damit der Tourismus ausfalle. Weiter untergebracht werden, sollen in den Hotels auch Quarantäne-Personen.
Und: Lokale sollen Plätz für Angestellte bieten, die nicht in ihren Betrieb dürften und denen im Home-Office die Decke auf den Kopf falle. Dazu könnte es abgetrennte Bereiche mit WLAN, Sicherheitsabstand, Maske und Co. geben – und Eintritt nur mit negativem Test. Lob gibt es vom Wirtschafts-Mann für die Corona-Maßnahmen der Stadt Wien und des Bundes: Der Großteil der Unterstützungen und Finanzhilfen sei rasch und unbürokratisch über die Bühne gegangen.