"Ich glaube, dass..."

Einreise verweigert: WM-Schiri erhebt schwere Vorwürfe

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan sollte eigentlich als Schiedsrichter bei der Fußball-WM auflaufen. Ihm wurde die Einreise verweigert.
Sport Heute
09.06.2026, 18:03
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Nach seiner verweigerten Einreise in die USA hat der eigentlich als WM-Schiedsrichter vorgesehene Artan aus Somalia schwere Vorwürfe gegen die Grenzbeamten des Co-Gastgebers der am Donnerstag beginnenden Fußball-Endrunde erhoben. "Ich hatte die richtigen Unterlagen und alles. Ich hatte das richtige Visum", sagte Artan der "New York Times". "Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben", so der 34-Jährige weiter.

Der Referee gab an, dass er nach seiner Ankunft aus Istanbul von den Beamten am Flughafen von Miami elf Stunden befragt wurde. Anschließend sei er in eine Einzelzelle gebracht worden, wo er erneut mehrere Stunden festgehalten wurde. Dann musste er einen Rückflug nach Istanbul nehmen. Laut Artan haben ihm die Beamten keinen Grund für die Einreiseverweigerung genannt.

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"Ich bin sehr, sehr enttäuscht", sagte der 34 Jahre alte Artan: "Ich bin einfach nur ein Schiedsrichter, der versucht, seinen Traum zu leben. Den größten Traum meines Lebens, zur Weltmeisterschaft zu kommen."

Afrikas Referee des Jahres 2025 hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen. Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit "Bedenken bei der Sicherheitsprüfung" begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.

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