Die Schweizer Nationalmannschaft hat bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko ihr Teamquartier in San Diego aufgeschlagen. Rund um den Trainingsplatz gibt es aber ein giftiges Problem: Es gibt Klapperschlangen.
Davor warnte zumindest der Schweizer Fußballverband vor einigen Tagen in einem Instagram-Posting, zeigte einen Plan des Trainingsgeländes mit einem Bereich, in dem besondere Vorsicht gelten sollte. Da seien nämlich Klapperschlangen zu finden. Und die sind giftig. Etwa zwei Stunden vom Schweizer Teamquartier entfernt sind in diesem Jahr bereits zwei Personen nach Klapperschlangenbissen verstorben.
"Wir fühlen uns auf dem Gelände der Jewish Academy sehr sicher", erklärte ein Sprecher des Schweizer Verbandes derweil, nachdem in sozialen Medien sogar über einen Wechsel der Trainingsanlage spekuliert worden war, Medien weltweit das Posting aufgegriffen und über die Gefahr rund um den Platz berichtet hatten. "Alles hat mit einem Spaß begonnen. Bei einem Medientermin haben wir gesagt, dass wir keine Security brauchen, falls uns jemand beim Training ausspionieren möchte", erklärt der Verbandssprecher weiter.
Und auch von Experten kommt durchaus Entwarnung. Ein Schlangenbiss sei zwar eine ernste Sache, müsse mit dem Gegengift in einem Krankenhaus behandelt werden. Doch dass es dazu kommt, sei ohnehin äußerst unwahrscheinlich. "Man sollte sich lieber freuen, kurz ein Foto machen und danach einfach davonlaufen. Schlangen werden erst gefährlich, wenn sie glauben, dass für sie eine Gefahr besteht. Darum ist das Dümmste, was man machen kann, eine Schlange zu attackieren", so Bruce Ireland, der als "Schlangenfänger" aktiv ist, gegenüber dem "Blick".
Das WM-Auftaktspiel unserer Nachbarn steigt am Samstagabend europäischer Zeit (21 Uhr) gegen Katar, gespielt wird in San Francisco.