72 Anzeigen nach Corona-Kontrollen in Wiener Clubs

Auch Party-Hotspots wie Donaukanal, Karlsplatz und Maria-Theresien-Platz werden in Wien kontrolliert, nun gibt es eine erste Bilanz der Stadt.

Spezial-Teams der Stadt schwärmten am Wochenende ins Nachtleben aus. Stichprobenartig wurden Clubs, Discos und Open-Air-Partys kontrolliert. Gecheckt wurde, ob 3G-Regel, Gästeregistrierung, Auslastung und Präventionskonzept eingehalten werden. In ganz Wien wurden 118 Clubs und Lokale überprüft.

Bekannte Clubs halten Regeln ein

In manchen Lokalen waren Notausgänge versperrt oder es gab keine Feuerlöscher – auch das wurde geahndet. In einem Lokal in Wien-Ottakring musste wegen eines aufgebrachten Gastes die Polizei gerufen werden. "Die etablierten Clubs und Diskotheken halten sich an die Vorschriften“, fasst Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, das Partywochenende zusammen. 

Insgesamt gab es 72 Anzeigen nach der gültigen COVID-19-Verordnung sowie 40 Anzeigen und 15 Strafzettel wegen Verstößen gegen Gewerbeordnung, Maß- und Eichgesetz, dem Wiener Jugendschutzgesetz und dem Preisauszeichnungsgesetz.

Kleine Lokale als Sünder

"In den kleinen Lokalen werden die Vorschriften nicht mehr so genau beziehungsweise zum Teil nicht mehr eingehalten", so Hillerer. "Die meisten Betriebe ohne Covid-19 Konzept überprüfen auch keine 3-G-Regeln oder erfassen die Gästedaten. Somit gibt es hier gleich mehrere Verstöße und die Zahl der Anzeigen steigt."

Auch die Hotspots Donaukanal, Resselpark (Karlsplatz) und Maria-Theresien-Platz wurden kontrolliert. Dort ist die Öffnung der Nachtgastronomie stark merkbar. Zu Beanstandungen kam es an diesen Orten nicht. Die Teams sind auch in den nächsten Wochen im Einsatz. 

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