Eintrittsgeld für Venedig ist beschlossene Sache

Wer Venedig besuchen möchte, muss Eintritt bezahlen. Das ist jetzt fix. Der Kommunalrat gab grünes Licht für die Pläne der Stadt.

Um den Touristenansturm in den Griff zu bekommen, müssen Besucher der berühmten italienischen Lagunenstadt künftig Eintrittsgeld bezahlen. Die Stadt erhofft sich dadurch einen Rückgang der Besucherzahl. Der Beschluss wurde nun gefasst. Umgesetzt wird die Regelung den Berichten zufolge ab 1. Mai.

Zunächst werden drei Euro fällig. Ab 2020 soll das Eintrittsgeld dann – je nach Touristenansturm – sechs bis zehn Euro betragen. So soll das Eintrittsgeld an Feiertagen, wo die meisten Besucher in die Stadt kommen, am höchsten sein.

Für Instandhaltung der Stadt

"Wir wollen Tagestouristen nicht bestrafen, sondern wir fordern von jedem einen Beitrag für die Instandhaltung und die Sauberkeit der Stadt", so Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro. Wer in Venedig eine Unterkunft bucht, ist befreit.

Zu Spitzenzeiten verzeichnet die Hafenstadt bis zu 130.000 Besucher täglich, was den Einheimischen angesichts der steigenden Tendenz schon länger Sorge bereitet.

Massen bei Karneval

Das weltberühmte Karnevalfest, das noch bis zum 5. März in der italienischen Lagunenstadt gefeiert wird, zieht alljährlich massenweise Touristen an.

Bei der traditionellen Eröffnung mit dem Volo dell'Angelo (Engelsflug) wurde der Zugang zum Markusplatz von Sicherheitskräften streng geregelt. Sie zählten mit Personenzähler die Besucher ab. Maximal 23.000 Personen durften sich gleichzeitig am berühmten Platz aufhalten. (ek)

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