"Eintrittstest" für Lokale – und wer kontrolliert’s?

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck will den "Eintrittstest"
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck will den "Eintrittstest"Denise Auer
Ein negativer Corona-Test soll als Eintrittskarte für ein "normales Leben" gelten. Wie genau das geregelt werden soll, ist aber noch unklar.

Das "Freitesten" ist tot, es lebe der "Eintrittstest". Regierung und Landeshauptleute wollen jetzt Tests durchführen, die "als Eintrittskarte für Kultur, Tourismus und andere Bereiche" gelten sollen. Das sei "günstiger" als der Lockdown, so ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck.

Mit negativem Corona-Test wären dann alle Einkäufe sowie Restaurant- und Veranstaltungsbesuche erlaubt. Unklar bleiben Details: Wer kontrolliert die "Eintrittstests"? Wie lange ist ein Test gültig? Ist das legal?

Regeln werden erarbeitet

Innenminister Nehammer (ÖVP) wollte, dass Wirte und Hotels die Tests überprüfen, Tourismusministerin Köstinger (ÖVP) war strikt dagegen. Das Gesundheitsministerium erklärte, dass die Regeln dazu "aktuell erarbeitet" würden, bis 24. Jänner gelte ohnehin der Lockdown.

Und der kommt teuer: Jede Woche Stillstand koste 1,1 Mrd. Euro Umsatz, so WKO-Chef Mahrer zu "Heute". Allein der Einzelhandel verliere 500 Millionen Euro.

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