Eintrittstests werden der Schlüssel "für fast alles"

Ein Coronatest. Symbolbild
Ein Coronatest. SymbolbildDaniel Scharinger / picturedesk.com
Im Osten kommt mit der "Osterruhe" ein Kurz-Lockdown, in den übrigen Ländern wird es vorerst aber keine weiteren Öffnungsschritte geben.

Der "Tag X", der Tag an dem wieder aufsperren darf, wird kommen, da ist sich Werner Kogler (Grüne) sicher. Nur, er liegt offenbar noch in weiter Ferne. Im Rahmen einer Fragestunde des Nationalrates am heutigen Donnerstag konnte oder wollte der Vizekanzler keine weiteren Öffnungsschritte in Aussicht stellen. Darüber könne man erst entscheiden, "wenn wir ein bissl mehr Durchblick" haben, so Kogler.

Mit den Impfungen werde sich dieser Nebel "in wenigen Wochen" aber lichten. Dann könne es auch Comeback-Konzepte für den Sport und Kultur geben. Bis dahin sollen die derzeitigen Fördertöpfe weiter geöffnet bleiben. 

FPÖ-Abgeordnete drängten auf eine Öffnung der indoor Kindersportstätten, doch diesem Verlangen musste der Sportminister eine Abfuhr erteilen. Durch die Briten-Mutation hätten jüngere Gruppen jetzt die höchste Inzidenz. Deshalb könne man nicht "mir nix dir nix" aufsperren. 

Die Wohnzimmer- und Nasenbohrertests sind Kogler für diese Zwecke nicht genau genug. Fix ist aber, dass Eintrittstest – wann immer wieder Lockerungen ins Haus stehen – noch wichtiger werden. Diese seien der Schlüssel "für fast alles", erklärte Kogler im Plenum. 

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