Eisenstange-Attacke: Täter per WhatsApp betreut

Bild: privat, Thomas Lenger
Weil er im Heim St. Gabriel unzufrieden war, attackierte ein Mann einen Betreuer mit einer Eisenstange. Der Afghane wurde verlegt, ist wieder unglücklich, bekam nun einen Termin- via WhatsApp.
Nachdem „Meißl-Mord", der Attacke auf Kinder ("Heute" berichtete) hatte im Juni ein Afghane mit einem Eisenstangen-Angriff im Heim St. Gabriel (Bezirk Mödling) für einen Polizei-Großeinsatz gesorgt. Grund: Er war mit der Verlegung nicht einverstanden („Heute" berichtete).

Der junge Flüchtling zog schließlich ins ÖJAB-Haus nach Mödling, muss sich dort an strengere Regeln halten, war bzw. ist daher unzufrieden und reklamierte.

Eine Betreuerin (Psychologin) von der zuständigen Abteilung des Landes (GS 6) lud den jungen Asylwerber und seinen Freund mit Alkoholproblem zu einem klärenden Gespräch ein, duzt den jungen Mann, bedauert, dass sie nicht zu ihm kommen könne und schlägt ihm mehrere Termine vor (siehe Auszug aus der Nachricht oben). Eine andere Betreuerin dazu: „In Mödling muss der junge Herr jetzt in der Früh aufstehen, einen Kurs besuchen und das passt ihm nicht. Unfassbar, dass die Psychologin ihn per Du und via WhatsApp zu einem Termin einlädt."

Aus dem Büro der zuständigen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) heisst es dazu: „Einen Klienten via WhatsApp zu verständigen ist natürlich nicht üblich und darf nicht sein." (Lie)

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