Bei Monika Gruber wird Andreas Gabalier ganz persönlich. Im Podcast "Die Gruaberin" spricht der "Volks-Rock’n’Roller" unter anderem über seine bevorstehende Unplugged-Tour – und darüber, wie sehr ihn seine Kindheit musikalisch geprägt hat.
Seine Mutter legte bereits früh den Grundstein dafür, dass aus dem Buben mit jeder Menge "Flausen im Kopf" später ein gefeierter Musiker werden konnte.
Während Gabalier und seine Geschwister eigentlich lieber Unfug machten, hatte seine Mutter andere Pläne für sie: "Ich denke da oft an unsere Kindheit, weil es unserer lieben Mutti ein großes Anliegen war, dass aus uns Lausbuben, die sich lieber am Fußball- und Eislaufplatz geprügelt haben, jeder von uns ein Instrument lernt", erzählt er.
Auch Kultur gehörte für die Familie als fixer Punkt zum Alltag dazu: "Wir waren schon so fünf bis sieben Mal im Jahr im Opernhaus, im Schauspielhaus, im Next Liberty in Graz unterwegs, um auch ihren kulturellen Wünschen sozusagen klein beizugeben." Rückblickend habe er das durchaus zu schätzen gelernt: "Ich hab das im Nachhinein eigentlich schon genossen."
Und auch der Klavierunterricht hat Gabalier viel gebracht: "Und ich bin auch sehr dankbar, dass wir dadurch diese kulturelle Seite von meiner Mama doch eingeprägt bekommen haben." Die "eiserne Schule des Klavier-Unterrichts" ab seinem sechsten Lebensjahr habe ihm eine wichtige Grundlage gegeben.
"Da bin ich schon dankbar, dass wir als Kinder vieles, was wir angefangen haben, auch durchziehen mussten", sagt er. Einfach sei es allerdings nicht immer gewesen: "Es hat auch Wochen und Monate gegeben, wo man nicht die größte Freude gehabt hat."
Genau darin sieht er heute eine Lektion für Eltern: "Ich sehe das bei Freunden, die schon Kinder haben." Viele würden ihre Kinder viel zu schnell aufhören lassen, nur weil kurzfristig mal die Motivation verfliegt: "Ich hab auch nicht immer Lust gehabt."
Er weiß noch genau: "Diese eine Stunde die Woche, wurde uns schon auch manchmal aufgezwungen." Diesen Wert hat er allerdings bis heute beigehalten – Aufgeben ist keine Option für ihn: "Auch wenn es mal ein paar Downs gibt." Genau dieser Kampfgeist machte ihn wohl auch zu einem der erfolgreichsten Entertainer Österreichs.