Schwieriger Alltag

Ekel-Zustand in Gemeindebau! Bewohner sind verärgert

Bei den Bewohnern eines Gemeindebaus herrschen besorgniserregende Zustände. Immer wieder sorgen hausfremde Personen für Chaos.
Justine Gull
12.05.2026, 16:26
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Beunruhigung im Gemeindebau in Rudolfsheim-Fünfhaus! Bewohner schlagen Alarm, weil sich laut ihren Angaben immer wieder hausfremde Personen Zutritt zum Wohnkomplex verschaffen sollen. "Oft sehe ich Obdachlose im Keller schlafen oder zwielichtige Gruppen in der Garage umherwandern", erzählt ein Wiener im "Heute"-Talk.

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Besonders belastend seien aber die Hinterlassenschaften: "Müll, Spritzen, Nadeln, Graffitis, Urin und sogar Fäkalien gehören leider schon fast zum Alltag", schildert der Bewohner.

"Nicht mehr in der Garage urinieren"

Auch die abgestellten Autos bleiben laut den Bewohnern nicht verschont. Kritzeleien auf staubigen Scheiben seien dabei noch das kleinste Problem. Besonders für empfindliche Mieter seien die Zustände kaum auszuhalten. Nachdem ein Unbekannter in der Garage erbrochen haben soll, habe es laut Anrainern rund zwei Wochen gedauert, bis die Stelle gereinigt wurde. Ähnlich sei es zuvor bereits bei Kot im Technikraum gewesen.

Die Bewohner sollen mit Wiener Wohnen öfters in Kontakt getreten sein. "Alles was wir bekommen haben, war ein Schreiben, dass wir nicht mehr in der Garage urinieren sollen." Für den Wiener ist jedoch klar wo das Problem liegt: Neben einer offenen Garagentür, sind die Türen im Eingangsbereich leicht aufzubrechen – ein Tritt genügt.

Das sagt Wiener Wohnen

Auf "Heute"-Nachfrage erklärte Wiener Wohnen, man sei sich der Problematik bewusst. "Wir arbeiten bereits seit längerer Zeit daran, die Situation mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einzudämmen", so eine Sprecherin. Unter anderem wurde der Zugang zur Garage inzwischen mit dem elektronischen Zutrittssystem "Natürlich sicher" ausgestattet. Bewohner zeigen sich dennoch skeptisch. "Da reicht oft schon ein Tritt", meint ein Wiener mit Blick auf die Eingangstüren.

Müllräume und Kellerbereiche werden nun videoüberwacht. Außerdem entfernte man bei mehreren Türen die Türknäufe, sodass der Zutritt nur noch mit Schlüssel möglich ist.Auch die Grätzlpolizei steht laut Angaben im Austausch mit Wiener Wohnen.

Wiener Wohnen appelliert zudem an die Bewohner, konkrete Vorfälle – etwa beschädigte Türen, Verunreinigungen oder Vandalismus – rasch über die Service-Nummer 05 75 75 75 zu melden. Auch Türen sollten laut der Sprecherin keinesfalls offengehalten werden. Bei hausfremden Personen im Stiegenhaus werde empfohlen, direkt die Polizei zu verständigen. "Wiener Wohnen selbst hat keine Befugnis, Personen wegzuweisen", erklärt die Sprecherin.

In akuten Situationen seien die rechtlichen Möglichkeiten daher eingeschränkt. Ob die gesetzten Maßnahmen die Situation im Gemeindebau nun tatsächlich verbessern, bleibt vorerst offen.

{title && {title} } Gul, {title && {title} } 12.05.2026, 16:26
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