Rassismus-Vorwurf

Eklat um Barca-Juwel nach Kommentar von TV-Experten

Barca gewann das Spektakel in der Champions League gegen PSG mit 3:2. Ein TV-Experte sorgte vor dem Spiel für einen Eklat.
Sport Heute
11.04.2024, 14:55
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Das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona hatte alles was das Fußballherz begehrt. Am Ende gingen die Katalanen mit 3:2 als Sieger vom Platz. Zum Matchwinner wurde Andreas Christensen in der 77. Minute. Eine andere Szene vor Beginn der Partie sorgt jetzt für Aufregung.

Der erst 16-jährige Lamine Yamal ist seit seinem Debüt bei Barca zu einem Stammspieler gereift. Auch gegen PSG stand das Supertalent in der Startelf. Beim Aufwärmen sorgte TV-Experte German Burgos vom spanischen Sender "Movistar" für einen Eklat.

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"Landet an einer Ampel"

Der Argentinier sagte: "Lamine Yamal? Wenn es mit dem Fußball nicht klappt, kann es passieren, dass er an einer Ampel landet." Der Kommentar wurde als rassistisch und klassizistisch gewertet, da er auf Personen anspielte, die an Ampeln mit Bällen jonglieren und Autofahrer um Geld bitten.

Die marokkanischen und äquatorialguineischen Wurzeln von Yamal machen die Aussage noch prekärer. Im Anschluss an das Kommentar verweigerten sowohl PSG als auch Barca die Interviews mit dem Sender: "Die UEFA, PSG und Barca haben uns mitgeteilt, dass sie nicht mit uns sprechen werden", erklärte Movistar-Reporter Ricardo Sierra.

Burgos sah seinen Fehler ein, entschuldigte sich beim 16-Jährigen: "Es war eine Bemerkung, die gemacht wurde, ohne jemanden verletzen zu wollen. Wir reden über Fußball und nichts anderes. Wenn er sich beleidigt gefühlt hat, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich öffentlich."

Für Yamal läuft es zurzeit sehr gut. Er leitete den Führungstreffer der Katalanen durch Raphinha vor (37.) und wurde mit nur 16 Jahren und 227 Tagen zum jüngsten Spieler in einem Viertelfinale der Königsklasse.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.04.2024, 15:08, 11.04.2024, 14:55