Elf Millionen Euro für Sonderschießanlage der Cobra

Cobra-Direktor Bernhard Treibenreif, Bundesminister für Inneres Karl Nehammer und Geschäftsführer der BIG Wolfgang Gleissner
Cobra-Direktor Bernhard Treibenreif, Bundesminister für Inneres Karl Nehammer und Geschäftsführer der BIG Wolfgang GleissnerTexopix
Die neue Sonderschießanlage des Einsatzkommandos Cobra in Blumau-Neurißhof wurde eröffnet. Das Areal umfasst 14 Hektar und kostete elf Millionen Euro.

Ende letzten Jahres stellte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Sanierung und Erweiterung der Sonderschießanlage für das Einsatzkommando Cobra in Blumau-Neurißhof fertig. Nun konnte die Anlage unweit von Wiener Neustadt ihrer Bestimmung übergeben werden. Gemeinsam mit Bundesminister für Inneres Karl Nehammer, Cobra-Direktor Bernhard Treibenreif und Geschäftsführer der BIG Wolfgang Gleissner wurde die Eröffnung gefeiert. Im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres wurden über 11 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Gute Ausbildung der Cobra

"Das Einsatzkommando Cobra deckt ein breites Spektrum an Einsätzen ab, für das ein kontinuierliches Training maßgeblich ist. Mit der erweiterten und sanierten Sonderschießanlage trägt die BIG ihren Teil dazu bei, dass die Kollegen der Cobra gut ausgebildet für die Sicherheit Österreichs sorgen können", so Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG.

„Durch den neuen Sonderschießplatz kann dem Einsatzkommando auch in Zukunft die bestmögliche Schießausbildung gewährleistet und intensiviert werden und somit bestens für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen“, sagt Innenminister Karl Nehammer.

Sonderschießanlage der Cobra.
Sonderschießanlage der Cobra.Marcel Billaudet

Internationaler Standard

Nach den Plänen von Baumeister Josef Panis wurde die bestehende Schießanlage saniert und um rund 3.000 Quadratmeter erweitert. Der Cobra steht nun ein taktisches Schießhaus nach internationalen Standards zur Verfügung. Das zweigeschoßige Gebäude mit Helikopterlandeplatz am Dach verfügt über eine vielfältige Raumaufteilung, die Wohnungs- und Bürogrundrissen nachempfunden ist. Gemeinsam mit den verschiedenen Stiegenhäusern eignet es sich daher bestens für die Nachstellung unterschiedlichster Szenarien. Von einer umlaufenden Galerie aus kann das Einsatztraining beobachtet und beurteilt werden. Ein Aufenthaltsgebäude lädt zwischen den Trainingseinheiten zum Verweilen ein.

Mit Spreng- und Brandplatz

Auf dem 14 Hektar großen Areal wurde die 100 Meter- und 300 Meter-Schießbahn saniert und witterungsbeständig gemacht. Zusätzlich gibt es nun auch eine 25 Meter-Bahn, so dass der Einsatz unterschiedlichster Waffen geübt werden kann. Ein Spreng- und Brandplatz runden das Angebot an Trainingsflächen ab. Dank der Holzbauweise, der kompakten Kubatur und dem Einsatz einer Luftwärmepumpe für die Heizenergie ressourcenschonender Materialien wurde bei dem Projekt nicht nur eine wirtschaftlich, sondern auch ökologisch nachhaltige Umsetzung erreicht.

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