In Sinsheim hatte die Elf von Christian Ilzer gegen den BVB zunächst mehr vom Spiel und jubelte in der 41. Minute über die 1:0-Führung durch Andrej Kramaric per Elfmeter, der Star-Stürmer verwertete gegen Gregor Kobel eiskalt. Den Penalty gab es nach einem Handspiel von Dortmund-Ass Niklas Süle im Strafraum. Der BVB-Kicker war weggerutscht und hatte sich dabei verletzt. Am Boden liegend bekam Süle den Ball an den Arm – äußerst unglücklich, aber vertretbar. Der Innenverteidiger musste ausgetauscht werden, Ramy Bensebaïni kam in die Partie. Über den Grad der Süle-Verletzung ist noch nichts bekannt.
Schon in der sechsten Minute hatte Hoffenheims Tim Lemperle den Ball an die Latte gesetzt.
Serhou Guirassy stellte in der 87. Minute auf 1:1, die Schwarz-Gelben griffen nach einem Punkt. Doch diese Hoffnungen zerschlugen sich spät in der Nachspielzeit. Da bekam Ryerson den Ball im Strafraum an den Arm. Schiedsrichter Daniel Siebert schaute sich die VAR-Bilder an und gab den zweiten Strafstoß für Hoffenheim. Kramaric versenkte erneut eiskalt – 2:1 (98.).
Damit rutschte Hoffenheim wieder auf den fünften Platz der deutschen Bundesliga vor, während Borussia Dortmund Zweiter bleibt. Die ÖFB-Stars Marcel Sabitzer (bis 71. Minute) und Carney Chukwuemeka standen in der schwarz-gelben Startformation. Alexander Prass kam bei Hoffenheim in der 60. Minute ins Spiel.
Durch die BVB-Pleite kann sich Bayern München schon am Sonntag gegen Stuttgart zum 35. Mal zum Meister krönen. Dafür braucht es einen Punkt.
Werder Bremen gewann derweil das Nord-Derby gegen den HSV dank eines Doppelpacks von Jens Stage (37., 57.) sowie des späten Treffers von Cameron Puertas (91.) mit 3:1 und holte nach zwei Niederlagen am Stück einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Robert Glatzel glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus. Die Hamburger beendeten die Partie nach Rot gegen Philip Otele (79.) mit zehn Mann.
Der Artikel wird unten fortgesetzt.
Die Werderaner sind nun Tabellen-14. Und haben wie der HSV auf Rang 13 31 Zähler auf dem Konto. Der Relegationsrang ist fünf Punkte entfernt. Bei den Gastgebern spielte ÖFB-Legionär Romano Schmid durch, Marco Grüll kam in der 61. Minute in die Partie. Und Maximilian Wöber stand nach überstandener Muskelverletzung wieder im Bremer Kader, blieb aber ohne Einsatz.
Bayer Leverkusen kassierte zu Hause eine späte 1:2-Niederlage gegen Augsburg (ohne den erkrankten Michael Gregoritsch). Florian Rieder schnürte dabei den Doppelpack (15., 97.). Patrik Schick hatte in der zwölften Minute zum 1:0 für die Werkself eingeschossen. Leverkusen ist nun Sechster, Augsburg auf Rang neun.