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Elfer-Drama: Australien kickt Frankreich raus

Das Märchen der "Matildas" geht weiter. Australien steht bei der Frauen-Heim-WM sensationell im Halbfinale, warf Frankreich in einem Elfer-Krimi raus. 
Heute Redaktion
12.08.2023, 12:09
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Es dauerte zehn Runden im Elfmeterschießen, bis sich die Australierinnen schließlich mit 7:6 gegen "Les Bleus", einem der Mitfavoriten auf den Titel, durchsetzten. Cortnee Vine versenkte den entscheidenden Strafstoß, der Australien ins Halbfinale brachte, zuvor hatte Vicki Becho verschossen. Nach 90 und 120 Minuten war es in Brisbane 0:0 gestanden. 

Mackenzie Arnold avancierte dabei zur dramatischen Heldin. Erst hielt die Torfrau gleich den ersten Elfmeter von Selma Bacha, nach dem Stangenschuss von Eve Perisset vergab Arnold selbst die Entscheidung und traf ebenfalls Aluminium. Dann hielt sie gegen Kenza Dali, verließ jedoch die Linie mit beiden Füßen, doch auch die Wiederholung parierte Arnold.

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Clare Hunt vergab abermals die Entscheidung gegen die extra für das Elfmeterschießen eingewechselte Torhüterin Solene Durand. Aber auch Frankreichs Becho zeigte Nerven und traf den Pfosten, Vine ließ Australien mit dem Treffer beim insgesamt 20. Elfmeter jubeln.

Kein Treffer in regulärer Spielzeit

Die Französinnen machten über weite Strecken der ersten Halbzeit das Spiel, Kadidiatou Diani (8.) vergab nach einem Fehler von Alanna Kennedy die beste Möglichkeit. Trotz der Unterlegenheit hatten die Gastgeberinnen die mit Abstand größte Chance: Mary Fowler (41.) schoss aus sieben Metern, Elisa De Almeida klärte gerade noch für die geschlagene Pauline Peyraud-Magnin im Tor.

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Matildas von Beginn an stark verbessert. Wie schon im Achtelfinale gegen Dänemark wurde Star Sam Kerr in der zweiten Hälfte unter dem Jubel der 49.461 Zuschauer eingewechselt, diesmal bereits in der 55. Minute. Gleich mit ihrer ersten Ballaktion leitete sie eine Chance von Hayley Raso ein, ihren Distanzschuss parierte Peyraud-Magnin.

Australierinnen besser

Wenig später zog wieder die starke Fowler ab, Peyraud-Magnin parierte gegen die inzwischen drückend überlegenen Gastgeberinnen. Die Französinnen befreiten sich in der Folge zunehmend, ohne jedoch selbst gefährlich zu werden. Die Partie ging somit torlos in die Verlängerung.

Auch in der Extrazeit hatten die Australierinnen zunächst Vorteile, die beste Gelegenheit vergaben jedoch Les Bleues durch einen Schuss der eingewechselten Becho (107.).