Elfer-Frust beim LASK: "Rapid wäre fällig gewesen"

LASK-Coach Dominik Thalhammer
LASK-Coach Dominik ThalhammerGepa
Der LASK hatte in der zweiten Bundesliga-Runde nach einem 0:1-Rückstand noch ein 1:1 gegen Rapid geholt, fühlte sich aber um den Sieg gebracht. 

Bereits in der achten Minute hatte Taxiarchis Fountas die Grün-Weißen in Front geschossen, Alexander Schmidt in der 79. Minute den Ausgleichstreffer erzielt. In der 94. Minute war die Linzer Betreuerbank dann aufgesprungen, hatte nach einem Foul von Kelvin Arase an Mamoudou Karamkoko lautstark Elfmeter gefordert. Den gab Schiedsrichter Rene Eisner nicht. Auch, weil sich der Video-Referee nicht meldete. 

Das konnte LASK-Coach Dominik Thalhammer  nicht nachvollziehen. "Ich bin sehr sauer, weil ich mir die Frage stelle, wann in Österreich eigentlich der VAR eingeführt wird", kommentierte Thalhammer bei "Sky" die Szene süffisant. "Es war die Berührung am Standbein. Dass ich mir die Szene nicht einmal anschaue, das entbehrt jeglicher Grundlage. Das verstehe ich nicht", kritisierte der Linzer Coach den Unparteiischen hart. 

Schiedsrichter Eisner hatte sich zur eigentlich klaren Elfmeter-Szene nicht äußern wollen. 

"Rapid wäre fällig gewesen"

Gleichzeitig prangerte der LASK-Coach auch die schwache erste Spielhälfte seines Teams an. "Wir waren zu langsam, einfach schlecht. Da haben wir unsere Möglichkeiten zum Sieg hergeschenkt. Denn das waren zwei verlorene Punkte heute. Rapid wäre fällig gewesen, sie waren stehen k.o.", ärgerte sich der Linzer Trainer. 

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