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Mobbing- und Rassismusvorwürfe bei "Ellen"-Show

Bei der Talkshow von Ellen DeGeneres gibt es interne Ermittlungen wegen Rassismus und Mobbing
29.07.2020, 16:22

Mit viel Humor und Megastars auf der Gäste-Couch begeistert Ellen DeGeneres seit Jahren Millionen Zuschauer in der "Ellen DeGeneres Show". Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Statt eines attraktiven Arbeitsklimas sollen am Set der Erfolgsshow teils unerträgliche Zustände herrschen.

Das berichteten Anfang Juli mehrere Mitarbeiter des Formats. Die Arbeitsbedingungen seien "toxisch", Mitglieder der Crew würden wiederholt gemobbt. Auch Fälle von Rassismus habe es gegeben. Die Anschuldigungen beziehen sich nicht auf Moderatorin Ellen DeGeneres, sondern richten sich gegen drei Produzenten. Diesen schweren Vorwürfen geht der Mutterkonzern WarnerMedia nun nach und hat interne Ermittlungen eingeleitet.

Nach Selbstmordversuch gefeuert

Zehn ehemalige Mitarbeiter und ein Angestellter beschuldigen die Produzenten Ed Glavin, Mary Connelly und Andy Lassner, drei Verantwortliche der Gute-Laune-Show, sie gemobbt zu haben. Der schwerste Vorwurf eines Crew-Mitgliedes: Er habe sich nach einem Selbstmordversuch einen Monat lang frei genommen, dann habe man ihn gefeuert. Der Mitarbeiter: "Man sollte meinen, wenn jemand schon versucht hat, sich umzubringen, dass man ihm dann nicht noch mehr Stress zumuten sollte."

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