Eltern wollen an Tests für geimpfte Schüler festhalten

Laut Elternvertretern soll die Test-Pflicht auch für geimpfte Schüler gelten. 
Laut Elternvertretern soll die Test-Pflicht auch für geimpfte Schüler gelten. Picturedesk
Im kommenden Schuljahr soll die Test-Pflicht für geimpfte Schüler entfallen. Doch einige Elternvertreter sehen darin einen "Unsicherheitsfaktor". 

Einigermaßen zufrieden zeigen sich Elternvertreter mit den von Bildungsminister Faßmann vorgestellten Plänen für den Schulstart im Herbst. Auf Kritik stößt aber, dass geimpfte Schüler ab der dritten Schulwoche nicht mehr testen müssen. Auch Geimpfte könnten die Krankheit übertragen, so Christoph Drexler vom Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen. Es bestehe die Gefahr, Cluster zu übersehen, ortet er in der Testbefreiung einen "Unsicherheitsfaktor". Evelyn Kometter, oberste Elternvertreterin an den Pflichtschulen, fordert, dass auch Geimpfte jeden Montag getestet werden.

Immer mehr Schulabmeldungen 

Die Zahl der Schulabmeldungen für das kommende Schuljahr ist indes auf 3.400 gestiegen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 2.600. Hauptgründe für das Plus beim häuslichen Unterricht: Angst vor Ansteckungen in der Klasse, Sorge vor einer Impfpflicht für Schüler sowie Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen.

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