EM-Turnier in Wien: Das sagt ÖFB-Boss Leo Windtner

Leo Windtner
Leo WindtnerGepa
Eigentlich sollte die auf 2021 verschobene EM-Endrunde ab dem 11. Juni in zwölf Ländern ausgetragen werden. Doch der Plan wackelt. 

Auch wenn es weiterhin das Ziel der UEFA ist, die erste paneuropäische EM auszutragen, wälzt der europäische Fußballverband bereits Alternativpläne. Die deutschen TV-Sender "RTL" und "ntv" berichteten am Freitag, dass gerade einzelne Regionen mit mehreren Stadien gesucht werden. Dabei wurde neben London, Lissabon und Nordrhein-Westfahlen auch Wien genannt. 

Die Bundeshauptstadt hätte immerhin drei Vier-Sterne-Stadien. Die geringe Zuschauerkapazität würde dann ohnehin nicht ins Gewicht fallen, weil die Arenen höchstens zu einem Bruchteil gefüllt wären. 

EM in Wien "unrealistisch"

ÖFB-Präsident Leo Windtner erteilte den UEFA-Plänen am Freitag gegenüber der "APA" allerdings bereits eine Absage. "Es freut uns und ehrt uns, wenn wir in diesem Zusammenhang genannt werden. Es ist aber komplett unrealistisch", so der 70-Jährige. 

Als Grund gab Windtner an, dass weder die nötigen Spiel- noch Trainingsstätten vorhanden seien. "Es ist klar, dass wir beim Thema Infrastruktur einen großen Aufholbedarf haben, sonst wären wir sicher eine bevorzugte Region bei diesen Ereignissen", ergänzte Windtner. 

Eine endgültige Entscheidung über das EM-Turnier wird für den 5. März erwartet. "Derzeit schwindet schon ein bisschen der Optimismus, dass das Format gehalten werden kann" so der ÖFB-Boss. Österreichs Nationalteam würde laut aktuellem Plan seine Partien in Bukarest und Amsterdam austragen. 

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