Bilder lösen Eklat aus

Macron düst mit Jetski herum – jetzt hagelt es Kritik

Während Frankreich unter Hitze und Bränden leidet, zeigt eine Fotoreportage Präsident Macron beim Jetski-Fahren – linke Politiker toben.
Newsdesk Heute
14.08.2026, 19:43
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Ein "apokalyptischer Sommer" mit Hitzewellen und Waldbränden hält Frankreich in Atem. Mitten in dieser Krise sorgt eine Fotoreportage über Präsident Emmanuel Macron für massive Kritik. In der Wochenzeitung "Paris Match" ist der Staatschef beim Jetski-Fahren in seiner Urlaubsresidenz Fort de Brégancon in Südfrankreich zu sehen.

"Unser Präsident gönnt sich einen Werbeartikel über seinen Urlaub", wetterte die Grünen-Chefin Marine Tondelier am Freitag auf X. Auch der Sozialistenchef Olivier Faure zeigte sich empört: "Während der Hitzewelle, während Frankreich brennt und ein Teil der Franzosen nicht in den Urlaub fahren konnte, vergnügt sich der Präsident in Brégancon beim Jetski." Sarkastisch fügte er hinzu: "Das ist wirklich gelungen."

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Laut AFP widmet sich Macron in seinem Urlaub neben dem Jetski-Fahren auch anderen Sportarten wie Foil-Surfen, Joggen und Boxen. Gleichzeitig soll der Urlaub "arbeitsreich" sein – in der Residenz sei ein Büro eingerichtet, und der Präsident verbringe seine Tage am Telefon.

Kommunist: "Dort hätte er hingehört"

Auch aus dem linken Lager hagelt es Kritik. Der kommunistische Abgeordnete Pierre Ouzoulias hätte es vorgezogen, wenn Macron "in einem Feuerwehrwagen gesessen hätte, um den Feuerwehrleuten beim Löschen des Brandes zu helfen. Dort hätte er hingehört", sagte er dem Radiosender Europe 1.

Macrons Umfeld betont, dass der Fotograf für seine Reportage keine Genehmigung gehabt habe. "Seit neun Jahren tauchen jedes Jahr heimlich aufgenommene Fotos des Präsidenten auf", hieß es.

Selbst aus den Reihen des rechtspopulistischen Rassemblement National kam Kritik. Die Abgeordnete Edwige Diaz bezeichnete die Fotos als "unangemessen", räumte aber ein, dass jeder das Recht auf Urlaub habe und es "wichtigere Themen" gebe.

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