Österreich steht ein drastischer Wetter-Umschwung ins Haus: "ENDLICH wird es herbstlich frisch und nass!", freut sich Clemens Grohs von Kachelmannwetter. Der heutige Mittwoch verlief noch zu Mittag für diese Jahreszeit extrem warm, die Temperaturen stiegen bei blauem Himmel und Sonnenschein deutlich über 30 Grad hinaus.
Tief XENIA mit Kern über dem Baltikum wirft nun aber alles um. Entlang seiner Kaltfront bilden sich im Golf von Genua sowie in Richtung Balearen kleine Tiefs. Das Erste zieht am Mittwochabend über den Osten nach Polen. Es besteht Unwettergefahr!
Dahinter setzt sich am Donnerstag das Hoch "Vukadin" nördlich der Alpen durch, während im Süden das nächste Mittelmeertief für teils nasses Wetter sorgt. Am Freitag bleibt es unter Tiefdruckeinfluss besonders im Osten und Süden nass, erst am Samstag macht sich ein Zwischenhoch bemerkbar. Was das für die Temperaturen bedeutet, macht Grohs mehr als deutlich: "Morgen bis 19 Grad, am Freitag nass und rund 15 Grad! Es kühlt also markant ab!"
Der Donnerstag verläuft oft trüb und von Osttirol über das zentrale und östliche Bergland bis ins Südburgenland häufig nass, im äußersten Süden sind lokal Gewitter eingelagert. Im Westen und Norden trocknet es hingegen ab und vor allem vom Bodensee bis ins Mühlviertel zeigt sich zeitweise die Sonne. Im Osten weht anfangs lebhafter West- bis Nordwestwind, der aber im Tagesverlauf nachlässt. Die Temperaturen kommen nicht mehr über 13 bis 22 Grad hinaus.
Am Freitag stellt sich von Vorarlberg bis Oberösterreich ein Mix aus vielen Wolken und etwas Sonne ein, meist bleibt es schon trocken. Im Süden und Osten sowie im zentralen Bergland fällt zu Tagesbeginn häufig Regen, der im Tagesverlauf Pausen einlegt, vermehrt in Schauerform übergeht und abends abklingt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 22 Grad, mit den höchsten Werten im Rheintal und am Bodensee.
Der Samstag bringt im zentralen Bergland und im Süden ein paar Restwolken und Nebelfelder. Überall sonst stellt sich bereits von Beginn an ein Mix aus Sonne und lockeren Quellwolken ein, die Schauerneigung bleibt auch tagsüber gering. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand und später auch im Westen teils lebhaft auffrischend aus Nord- bis Nordwest. Die Höchstwerte liegen bei 18 bis 24 Grad.
Am Sonntag gestaltet sich das Wetter überwiegend sonnig und niederschlagsfrei. Quellwolken über den Bergen bleiben selbst am Nachmittag harmlos und die Schauerneigung sehr gering. Bei schwachem Wind steigen die Temperaturen verbreitet auf spätsommerliche 20 bis 26 Grad.