Der frühere West-Ham-Stürmer Michail Antonio ist erneut ins Visier der Behörden geraten. Sein rund 200.000 Euro teurer Lamborghini Urus wurde im März 2025 in Birmingham geblitzt, nur wenige Monate nachdem der Fußballprofi einen schweren Autounfall überlebt hatte.
Der Jamaika-Teamspieler machte keine Angaben dazu, wer das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung lenkte. Laut der "Sun" erschien Antonio nicht vor Gericht. Er wurde daraufhin in Abwesenheit schuldig gesprochen, da er die Identität des Fahrers nicht bekannt gegeben hatte. Da Antonio bereits sechs Punkte im Führerscheinregister hat, droht ihm nun ein Fahrverbot. Das Strafmaß soll am 19. Juni verkündet werden.
Besonders brisant ist der Zeitpunkt des Vorfalls. Erst im Dezember 2024 war Antonio mit seinem Ferrari schwer verunglückt. Der Stürmer prallte gegen einen Baum und erlitt einen komplizierten Beinbruch. Einsatzkräfte mussten ihn aus dem Wrack schneiden, er war rund 45 Minuten im Fahrzeug eingeklemmt. "Es war schwer für mich. Ich wäre fast gestorben", sagte er später in einem Interview.
Nach einer Operation und langer Reha kämpfte sich der Offensivspieler zurück und feierte im Juni sein Comeback für Jamaika. Später erklärte er, er habe eine zweite Chance im Leben bekommen und wolle sich künftig von Sportwagen fernhalten. Aus heutiger Sicht kann diese Aussage wohl nur noch belächelt werden.
Ganz neu ist Ärger im Straßenverkehr für Antonio nicht. Bereits 2019 war er mit einem Lamborghini in ein Wohnhaus gekracht, damals in einem auffälligen Schneemann-Kostüm. Sportlich ist der 34-Jährige mittlerweile in Katar aktiv. Nach seinem Abschied von West Ham unterschrieb er im März beim Klub Al-Sailiya.