"Enormer" Ansturm auf Mindestsicherung

Wie Sozialminister Rudolf Anschober im Budgetausschuss mitteilte, wurde zuletzt ein enormer Zulauf bei der Mindestsicherung registriert.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind immens. Wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, sind 503.494 Menschen als arbeitslos gemeldet, weitere 46.168 Personen in Schulungen. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Rund 10 Milliarden Euro sind von der türkis-grünen Regierung für Kurzarbeit vorgesehen. 127 Millionen Euro davon sind bisher bereits ausbezahlt worden.

Genaue Zahlen noch nicht verfügbar

Auch immer mehr Menschen beziehen Mindestsicherung. Genaue Zahlen seien laut Anschober noch nicht verfügbar, es werde aber an der Optimierung des Datenflusses mit den Ländern gearbeitet. Zudem seien weitere Maßnahmen notwendig, um Armut zu verhindern.

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"Mir ist klar, dass das, was wir bis jetzt haben, noch nicht reicht", so Anschober. Zentrale Bedeutung bei der Bewältigung der Krise habe die Stabilisierung des Arbeitsmarkts. Die Finanzierung der Krise dürfe nicht zulasten der Arbeitnehmer gehen.

Auffällig ist laut dem Sozialminister auch, dass die Kosten für Arzneimittel bei der Österreichischen Gesundheitskassa im ersten Quartal 2020 um 13 Prozent gestiegen seien. Hier kam es vermehrt zu Hamsterkäufen. Welche Medikamente am häufigsten gekauft wurden, kannst du hier nachlesen.

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