Enthüllt! Darum bekommen Raucher seltener Corona

Seit Ausbruch der Pandemie besteht die These, dass Raucher seltener an Corona erkranken. Nun haben Forscher eine Erklärung hierfür. 
Seit Ausbruch der Pandemie besteht die These, dass Raucher seltener an Corona erkranken. Nun haben Forscher eine Erklärung hierfür. Fabian Sommer / dpa / picturedesk.com
Seit Ausbruch der Pandemie besteht die These, dass Raucher seltener an Corona erkranken. Nun haben Forscher eine Erklärung hierfür. 

Die Aussage, dass Raucher seltener an Corona erkranken schlug vergangenes Jahr ein wie eine Bombe. Mehrere Studien ergaben, dass Menschen, die rauchen, sich seltener mit Corona infizieren. Entsprechende Berichte stammten etwa aus Deutschland, Frankreich und Israel.

Nun hat ein Forscherteam aus Japan endlich geklärt, was hinter dieser Behauptung steckt. 

PAKs im Zigarettenrauch

Forscher aus Hiroshima haben nun den Grund herausgefunden: 

 Die im Zigarettenrauch enthaltenen PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe).

Hierbei handelt es sich um hochgiftige Kohlenwasserstoffe, welche teilweise auch in Abgasen vorhanden sind und als krebserregend gelten.

Aber warum ist das so? PAKs unterdrücken über ein weiteres Molekül die Bildung sogenannter ACE-2-Rezeptoren in den körpereigenen Zellen. Ohne diese Rezeptoren kann das Virus die menschlichen Zellen nicht mehr befallen.

Aus diesem Grund erkranken Raucher seltener an Corona.

Medikament entwickeln

Dieser Erkenntnis wollen Forscher nun für weitere Schritte im Kampf gegen die Corona-Pandemie nutzen. Es soll ein Medikament entwickelt werden, welches die Virusverbreitung mit diesem Trick verhindert – natürlich ganz ohne die schädlichen Auswirkungen, die das Rauchen mit sich bringt. 

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