Enthüllt! Diese Firma steckt hinter Skandal-Plakaten

Diese Plakate sorgten für öffentliche Aufregung.
Diese Plakate sorgten für öffentliche Aufregung.Leserreporter
Das Geheimnis hätte erst am 21. Oktober gelüftet werden sollen. Wegen immer lauter werdender Kritik wurde nun bekannt wer dahintersteckt.

Diskriminierend und menschenverachtend - und nicht zuletzt ein großer Aufreger sind die gelben Plakate mit provokanten Aussagen wie "Mit einer Behinderung wirst du nicht gebraucht", "Ohne Matura kommst du nicht weit" oder  "Älteres Personal einzustellen lohnt sich nicht mehr", die in Wien angebracht sind. "Heute" hat berichtet. 

Nachdem die Kritik über die Aussagen immer lauter wurde und die Beschwerden über die Werbeträger zunahmen, platzte die Bombe bereits jetzt. Auf Twitter wurde jetzt bekannt, wer der Auftraggeber der Kampagne ist.

Hier lesen: Wiener stocksauer wegen "diskriminierender" Plakate

Des Rätsels Lösung

Die Lebensmittelkette BILLA bekennt sich zu den Affichierungen. In dem Posting heißt es:

"Die Irritation wird aufgelöst, indem auf Plakaten BILLA-Mitarbeiter:innen stehen & diese Vorurteile entkräften. Alle abgebildeten Personen sind echte BILLA-Mitarbeiter:innen. Unsere 33.000 BILLA-Mitarbeiter:innen spiegeln diese Vielfalt wider, darauf sind wir stolz."

Vor der großen Enthüllung hatte sogar Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die Entfernung der Plakate gefordert: "Es ist nicht im Sinne einer inklusiven, diversen Gesellschaft, auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit zu erregen. Wir brauchen noch viel mehr Sensibilisierungsarbeit in Österreich, damit so etwas nicht passiert. In diesem Sinne rufe ich die Urheber dieser Kampagne auf, besagte Sujets zeitnah zu entfernen", schrieb Mückstein auf Twitter. Mehr dazu hier.Und auch zahlreiche User reagieren auf das Outing dennoch verärgert.

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