Hansi Flick startete 2019 beim FC Bayern eine der beeindruckendsten Trainer-Geschichten der jüngeren Vergangenheit. Doch beinahe hätte der Deutsche seine erste große Cheftrainer-Stelle nicht in München, sondern beim FC Basel angetreten.
Basel-Präsident Patrick Degen verrät gegenüber "Blue", dass der Schweizer Traditionsklub Flick damals unbedingt verpflichten wollte. "Ich hätte ihn damals zum FCB geholt, wenn er nicht Bayern-Trainer geworden wäre. Das ist ein Geheimnis, das kann ich jetzt verraten", so Degen.
Brisant: Zu diesem Zeitpunkt saß mit Marcel Koller ausgerechnet der ehemalige ÖFB-Teamchef auf der Basler Trainerbank. Der Schweizer betreute den Klub von August 2018 bis August 2020.
Zu einem Engagement Flicks kam es letztlich nicht. Der Deutsche war zunächst als Co-Trainer zum FC Bayern zurückgekehrt und übernahm 2019 nach der Trennung von Niko Kovac interimistisch die Mannschaft. Der Rest ist Geschichte: Flick wurde zum Cheftrainer befördert und führte die Münchner gleich in seiner ersten Saison zum Triple.
Für den 61-Jährigen ging es danach als deutscher Bundestrainer weiter, mittlerweile steht er beim FC Barcelona an der Seitenlinie. Seine Verbindung nach Österreich reicht allerdings noch viel weiter zurück. Bereits 2006 arbeitete Flick beim FC Red Bull Salzburg als Co-Trainer unter Giovanni Trapattoni.
Am Sonntag kam es nun zum Wiedersehen mit jenem Klub, bei dem seine Karriere einst eine völlig andere Richtung hätte nehmen können. Flick gewann mit Barcelona das Testspiel gegen Basel mit 5:2.