Schwere Vorwürfe nach dem neuerlichen Attentats-Versuch auf US-Präsident Trump. Regierungs-Beamte bestätigen nun hinter vorgehaltener Hand die Vorwürfe zahlreicher Gäste: Das Dinner der Hauptstadtpresse in Washington D.C. lief nicht unter der höchsten Sicherheitsstufe.
Obwohl Präsident Donald Trump, Vizepräsident JD Vance und mehrere Top-Minister anwesend waren, wurde das Event nicht als "Nationales Sicherheitsereignis" eingestuft, verrieten die Insider der "Washington Post". Diese Kategorie hätte den vollen Einsatz der bundesweiten Sicherheitskräfte unter zentraler Leitung des Secret Service ausgelöst.
Stattdessen war der Schutz nur auf den unmittelbaren Bereich rund um den Ballsaal beschränkt. Große Teile des Hotels und die Gäste außerhalb dieser Zone fielen nicht in die direkte Zuständigkeit. Genau dort setzte der 31-jährige Verdächtige Cole Thomas Allen an: Er konnte laut Ermittlern die Absperrungen durchbrechen und kam den Spitzenpolitikern gefährlich nahe, bevor er gestoppt wurde.
Unter den Anwesenden befanden sich auch der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, FBI-Chef Kash Patel, Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie der Regierungsberater Stephen Miller und seine hochschwangere Frau Katie.
Der Mann war schwer bewaffnet – mit Schrotflinte, Pistole und Messern. Ein Beamter wurde sogar von einem Querschläger getroffen, blieb aber dank kugelsicherer Weste unverletzt. In einem Schreiben, das er zehn Minuten vor der Tat an seine Familie verschickt hat, soll der Verdächtige die "schwachen Sicherheitsvorkehrungen" verspottet haben.
Jetzt wächst der Druck: Politiker fordern Aufklärung, Insider sprechen von einem ungewöhnlich niedrigen Sicherheitsniveau für ein Treffen dieser Größenordnung. Besonders heikel: In dem Saal befand sich fast die gesamte US-Führungsspitze gleichzeitig.
Die Regierung wiegelt ab. Der amtierende Justizminister spricht von einem "Erfolg", weil der Täter rechtzeitig gestoppt wurde. Auch Trump selbst zeigt sich zufrieden mit dem Einsatz. Doch die zentrale Frage bleibt: Warum wurde ein Event mit so viel politischer Macht an einem Ort nicht maximal abgesichert?