Der Streit in der Familie von Bergsteiger-Legende Reinhold Messner eskaliert weiter. Nachdem der 80-Jährige öffentlich erklärt hatte, seine Kinder hätten ihn nach der Aufteilung des Erbes "entsorgt", meldet sich nun Sohn Simon Messner mit deutlichen Worten zu Wort.
"Es tut unendlich weh, weil es einfach nicht wahr ist", sagt der 36-Jährige. Laut "Bild" habe er nie verlangt, schon zu Lebzeiten Vermögen zu erhalten. Simon betont zudem, dass er die beiden geerbten Bauernhöfe in Südtirol mit großem Einsatz erhalten wolle.
Besonders schwer wiegt für ihn der Kontaktabbruch zum Vater. "Alle Versuche, ihn per Brief oder Telefon zu erreichen, sind fehlgeschlagen. Es kam keine Reaktion. Meine Geschwister und ich wissen nicht, warum. Es ist unerträglich und unbegreiflich", schildert Simon.
Auch gegen Diane Messner erhebt er Vorwürfe: "Ganz verloren haben wir unseren Vater, als er seine jetzige Ehefrau kennenlernte."
Reinhold Messner hatte sich 2019 von Simons Mutter Sabine Stehle scheiden lassen und später Diane geheiratet. Zum Schluss richtet Simon einen emotionalen Wunsch an seinen Vater: "Wir hätten Reinhold gerne zurück. Er fehlt uns."