Ermittlungen eskalieren

Epstein-Skandal: Bittere Wende für Ex-Prinz Andrew

Die britische Staatsanwaltschaft schaltet sich in die Ermittlungen gegen Prinz Andrew und Lord Mandelson wegen Epstein-Verbindungen ein.
Heute Entertainment
02.04.2026, 15:44
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Die britische Staatsanwaltschaft mischt sich nun aktiv in die Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor (66) und Lord Peter Mandelson (72) ein. Der Crown Prosecution Service (CPS) berät mittlerweile sowohl die Metropolitan Police als auch die Thames Valley Police bei den Untersuchungen.

Im Zentrum steht der Verdacht des Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Beide Männer wurden Anfang des Jahres festgenommen und befinden sich derzeit auf freiem Fuß, während die Ermittlungen weiterlaufen.

Wie "Mirror" berichtet, bestätigte ein Sprecher der CPS die Beratung der Polizei. Lord Mandelson wird verdächtigt, während seiner Zeit als Wirtschaftsminister sensible Informationen an Epstein weitergegeben zu haben.

Brisante E-Mails aus 2009 aufgetaucht

Das US-Justizministerium veröffentlichte im Jänner Millionen Seiten an Dokumenten. Darunter befinden sich E-Mails aus dem Jahr 2009, die zeigen sollen, wie Mandelson Einschätzungen zu politischen Maßnahmen und einer Steuer auf Banker-Boni mit Epstein teilte – obwohl dieser bereits verurteilt war. Mandelson verlor im vergangenen September seinen Posten als US-Botschafter.

Andrew aus der Royal Lodge geworfen

Unterdessen musste Andrew sein Zuhause in der Royal Lodge in Windsor auf Anweisung von König Charles III. (77) endgültig räumen. Möbel und persönliche Gegenstände wurden in Container verladen und teilweise sogar vor Ort verbrannt.

Charles und Königin Camilla (78) werden Ende April trotzdem ihre geplante Staatsreise in die USA antreten, um den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu feiern. Ein Treffen mit Epstein-Opfern wird während der laufenden Ermittlungen allerdings nicht stattfinden.

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