Der Vorfall ereignete sich am Freitag. Ein Tourist hatte an einem Parkplatz in Ebensee aufgrund einer Reifenpanne gehalten. Der 20-jährige Feuerwehrmann wollte helfen und organisierte einen Wagenheber.
Als er sich dann unter das Fahrzeug legte, kam es zur Tragödie. Das Auto krachte auf den jungen Mann hinunter und klemmte ihn im Brustbereich ein. Für den 20-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Unklar ist, warum der Wagenheber das Fahrzeug nicht halten konnte.
Besonders dramatisch: Laut der "Krone" wurden auch der Vater und der Bruder des Todesopfers an die Unfallstelle alarmiert. Gegenüber der Zeitung sagte der Kommandant der FF Rindbach, dass der 20-Jährige ein "sehr engagierter Kamerad". Er sei "beliebt und überall dabei" gewesen.
Demnach sei sein Wille zu helfen "immer sehr groß" gewesen. Der junge Mann war bereits seit acht Jahren im aktiven Dienst. Davor war der Oberösterreicher Mitglied der Jugendfeuerwehr.
Hinterbliebene und Kameraden wurden von der Stressverarbeitung nach Ereignissen (SvE) betreut. Auch bei Bürgermeisterin Sabine Promberger sitzt der Schock tief. "Es ist so tragisch. Da will jemand helfen, und dann stirbt er."