Politik

Erbärmlich Kickl rechnet wegen Ukraine mit Regierung ab

Nach der Sommerpause tagte am Mittwoch der Nationalrat wieder. Trotz kaltem Wetter ging es hitzig zu: Diskutiert wurden die Russland-Sanktionen.

Robert Zwickelsdorfer
Im Nationalrat ging es nach der Sommerpause heiß zu.
Im Nationalrat ging es nach der Sommerpause heiß zu.
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Der FPÖ-Chef bezeichnete die Sanktionen gegen Russland als "Teil einer unglaublichen Eskalationsspirale". Österreich könne noch lange nicht auf russisches Öl und Gas verzichten. "Wir wollen keine Mangelwirtschaft à la DDR, wir wollen keine Kriegswirtschaft."

"Verrat"

Der Regierung warf er vor, "am Sanktionen-Rockzipfel der Frau Von der Leyen (EU-Kommissionschefin)" zu hängen und die eigene Bevölkerung zu "verraten". "Das ist erbärmlich."

Spitze gegen Kickl

Von der Regierungsbank konterte Europaministerin Edtstadler (ÖVP). Sie nannte die Sanktionen gegen "Despot Putin" "alternativlos": Sie würden "jeden Tag wirken". Und: "Es sind nicht die Sanktionen, die Wohlstand und die Sicherheit Österreichs gefährden. Es sind Sie, Herr Kickl."

"Handlanger"

Hart ins Gericht mit Kickl ging auch Grünen-Abgeordneter Reimon. Er nannte den FPÖ-Chef einen "Handlanger Putins" und "Vertreter einer ausländischen Macht in diesem Nationalrat".

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