Politik

Erbärmlich Kickl rechnet wegen Ukraine mit Regierung ab

Nach der Sommerpause tagte am Mittwoch der Nationalrat wieder. Trotz kaltem Wetter ging es hitzig zu: Diskutiert wurden die Russland-Sanktionen.

Robert Zwickelsdorfer
Im Nationalrat ging es nach der Sommerpause heiß zu.
Im Nationalrat ging es nach der Sommerpause heiß zu.
picturedesk.com

Der FPÖ-Chef bezeichnete die Sanktionen gegen Russland als "Teil einer unglaublichen Eskalationsspirale". Österreich könne noch lange nicht auf russisches Öl und Gas verzichten. "Wir wollen keine Mangelwirtschaft à la DDR, wir wollen keine Kriegswirtschaft."

"Verrat"

Der Regierung warf er vor, "am Sanktionen-Rockzipfel der Frau Von der Leyen (EU-Kommissionschefin)" zu hängen und die eigene Bevölkerung zu "verraten". "Das ist erbärmlich."

Spitze gegen Kickl

Von der Regierungsbank konterte Europaministerin Edtstadler (ÖVP). Sie nannte die Sanktionen gegen "Despot Putin" "alternativlos": Sie würden "jeden Tag wirken". Und: "Es sind nicht die Sanktionen, die Wohlstand und die Sicherheit Österreichs gefährden. Es sind Sie, Herr Kickl."

"Handlanger"

Hart ins Gericht mit Kickl ging auch Grünen-Abgeordneter Reimon. Er nannte den FPÖ-Chef einen "Handlanger Putins" und "Vertreter einer ausländischen Macht in diesem Nationalrat".

1/84
Gehe zur Galerie
    <strong>22.06.2024: Algen-Adria! "Meeresschleim" in nächstem Urlaubsort.</strong> Vor dem Start der Sommer-Hochsaison kommt an vielen Urlaubsorten an der Adriaküste Stunk auf. Eine Algenart verbreitet sich nämlich rasant. <a data-li-document-ref="120043713" href="https://www.heute.at/s/algen-adria-meeresschleim-in-naechstem-urlaubsort-120043713">Weiterlesen &gt;&gt;&gt;</a>
    22.06.2024: Algen-Adria! "Meeresschleim" in nächstem Urlaubsort. Vor dem Start der Sommer-Hochsaison kommt an vielen Urlaubsorten an der Adriaküste Stunk auf. Eine Algenart verbreitet sich nämlich rasant. Weiterlesen >>>
    Leserreporter
    An der Unterhaltung teilnehmen