Erdäpfelbauern erbost über Pommes-Test der AK

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Als "skandalös" bezeichnet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau den kürzlich veröffentlichten Test der Arbeiterkammer von Pommes Frites. Nachdem der Test Pestizide in zehn von elf Proben belegte, spricht die Gemeinschaft von rufschädigender Panikmache.

. Nachdem der Test Pestizide in zehn von elf Proben belegte, spricht die Gemeinschaft von rufschädigender Panikmache.

Nicht, dass Spuren von Pestiziden gefunden wurde, stößt der Interessensgemeinschaft auf, sondern dass nur in einem Nebensatz von der Arbeiterkammer darauf hingewiesen werde, dass "in keiner einzigen Probe der gesetzlich erlaubte Höchstwert erreicht wurde."Obwohl eindeutig innerhalb erlaubter Werte gearbeitet wurde, wird der Öffentlichkeit suggeriert, dass die Erdäpfel geradezu giftig seien. Das ist rufschädigend!", so Obmann Franz Wanzenböck.

"Nachdem es in Österreich praktisch keine Bio-Pommesproduktion gibt, ist es für die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau sehr bedenklich, wenn die AK den Konsumenten in der besagten Aussendung rät, auf Bio-Pommes umzusteigen", heißt es weiter. Dies bedeute nämlich, der Kosnument solle zu Pommes aus dem Ausland greifen. Die Arbeiterkammer nehme mit ihrer "Panikmache" in Kauf, dass "ohne Grund" österreichische Arbeitsplätze gefährdet würden.

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