Magnitude 4,7 – So weit war das NÖ-Erdbeben spürbar

Kurz vor 18.30 Uhr begann die Erde in Niederösterreich zu wackeln. Ein kräftiges Erdbeben im Raum Neunkirchen erschütterte den Osten Österreichs. 

Auch in der "Heute"-Redaktion in der Inneren Stadt war das Beben zu spüren. Aus ganz Wien gingen daraufhin Meldungen von Leserreportern ein, die ebenfalls Zeuge des Erdstoßes wurden – mehr dazu HIER >

Das Epizentrum lag laut ersten Informationen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im südlichen Niederösterreich, etwa zehn Kilometer von Wiener Neustadt und fünf Kilometer von Neunkirchen entfernt.

Demnach soll das Beben in der Tiefe von nur rund 3.000 Metern eine Magnitude von 4,7 auf der Richterskala gehabt haben.

"Im Bereich des Epizentrums sind leichte Gebäudeschäden möglich", informiert die ZAMG.

Das Erdbeben konnte in weiten Teilen Österreichs und sogar in umliegenden Ländern wahrgenommen werden. Das EMSC (European-Mediterranean Seismological Centre) erhielt sogar Zeugen-Meldungen aus Zagreb, Kroatien.

Seltenes Ereignis

Eine solche Stärke hatte zuletzt ein Beben am 11. Juli 2000 bei Ebreichsdorf, ebenfalls in Niederösterreich, erreicht. Die damals gemessene Magnitude betrug 4,8. Im Schnitt kommt es alle paar Jahre zu einem ähnlichen Ereignis. 

Das stärkste Beben seit 1972, das auch Gebäudeschäden mit sich zog, ereignete sich übrigens am 16. April des selben Jahres. Bei Seebenstein wurde ein Erdstoß mit Stärke 5,3 verzeichnet.

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