Erdbeben in Italien: Wiederaufbau soll zehn Milliard...

Die schreckliche Naturkatastrophe hält die Einsatzkräfte immer noch in Atem. Bis jetzt starben 291 Menschen bei dem Erdbeben in Mittelitalien, 30 Opfer sind noch nicht identifiziert und zehn werden noch vermisst. Jetzt gibt es auch erste Schätzungen, was der Wiederaufbau kosten soll. Experten sprechen von zehn Milliarden Euro.

 
Der Wiederaufbau des zerstörten Gebietes könnte bis zu zehn Milliarden Euro kosten, zumindest schätzt das die italienische Regierung. Bei der Erneuerung der Städte sollen die Gebäude auch erdbebensicher gemacht werden, denn 70 Prozent der Immobilien entsprechen nicht den antiseismischen Standards, berichten Medien. 

Premier Matteo Renzi versicherte, dass der Wiederaufbau zügig voranschreiten und allen Transparenzkriterien eingehalten werden. Der Senatspräsident und ehemalige Mafia-Jäger Pietro Grasso warnte, dass die Mafia versuchen könnte mit dem Wiederaufbau lukrative Geschäfte zu tätigen. Deswegen will Grasso eine "weiße Liste" mit Baugesellschaften veröffentlichen, die jeden Kontakt zur organisierten Kriminalität ablehnen. 

Ermittlungen wegen Schule

Mittlerweile wird wegen der Volksschule von Amatrice, hier war das Epizenturm des Erdbebens, ermittelt. Im Jahr 2012 ist die Schule "erdbebensicher" renoviert worden, trotzdem stürzte sie zum Großteil ein. 700.000 Euro kostete die Erneuerung. Der Bauunternehmer wies die Vorwürfe zurück.

Zehn Personen noch vermisst

Mittlerweile ist die Zahl der Opfer auf 291 gestiegen. Immer noch werden zehn Personen vermisst und 30 sind noch nicht identifiziert. Zu dem Zeitpunkt des Erbebens hielten sich zahlreiche Touristen in der Region auf, deswegen ist es auch schwer, die Leichen eindeutig zu identifizieren. 

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