Die Säuberungen nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei sorgen für ein logistisches Problem. In den Gefängnissen ist einfach zu wenig Platz für all jene, die jetzt verhaftet worden sind. Darum wird angedacht, rund 38.000 Häftlinge, die ihre Straftaten vor dem 1. Juli 2016 begangen haben, zu entlassen.
Die Säuberungen nach dem in der Türkei sorgen für ein logistisches Problem. In den Gefängnissen ist einfach zu wenig Platz für all jene, die jetzt verhaftet worden sind. Darum wird angedacht, rund 38.000 Häftlinge, die ihre Straftaten vor dem 1. Juli 2016 begangen haben, zu entlassen.
Bei der Aktion, die auf ein Notstandsdekret zurückgeht, das am Mittwoch veröffentlicht worden ist, sollen rund 38.000 Gefangenen vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Häftlinge, die wegen Mordes oder Sexualstraftaten einsitzen, sind von der Entlassungswelle ausgenommen. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine Amnesie, sondern um eine Entlassung unter Auflagen.
Bislang wurden im Rahmen der Säuberungen nach dem gescheiterten Putsch gegen den amtierenden Präsidenten mehr als 15.000 Menschen verhaftet.
Türkei für Terror verantwortlich?
Am Dienstag ist in Deutschland ein brisantes Dokument aufgetaucht. Darin wird dem umstrittenen Politiker vorgeworfen, zu bieten.