In einer spektakulären internationalen Operation hat Österreich im Kampf gegen Falschgeld kräftig zugeschlagen! Mehr als 6.000 gefälschte Banknoten im Gesamtwert von 383.030 Euro wurden sichergestellt – ein riesiger Erfolg, der dank der engen Zusammenarbeit von Zollamt und Bundeskriminalamt möglich wurde.
"Wir schützen unser Geld!" – Finanzminister Magnus Brunner dankt den engagierten Einsatzkräften: "Unsere Zöllnerinnen und Zöllner haben hervorragende Arbeit geleistet und so die österreichische Wirtschaft vor großem Schaden bewahrt!" Auch Innenminister Gerhard Karner ist stolz: "Durch Prävention, schnelle Erkennung und konsequente Strafverfolgung garantieren wir die Sicherheit in Österreich."
Die Aktion, die Europol unter der Führung von Spanien, Portugal und Österreich koordinierte, dauerte sieben Monate. Im Visier der Ermittler: Kriminelle, die versuchten, Falschgeld über Postdienste nach Europa zu schmuggeln. Und die Zahlen sprechen für sich! Allein in Österreich wurden verdächtige Sendungen aus China, der Türkei, dem Vereinigten Königreich und Belgien abgefangen.
Insgesamt beschlagnahmten die Beamten über 148.000 gefälschte Objekte, darunter Banknoten im Gesamtwert von 14 Millionen Euro! Besonders oft betroffen: die beliebten 50- und 20-Euro-Scheine. Ein Großteil der sichergestellten Scheine war "Movie Money" – Geld, das echten Banknoten täuschend ähnlich sieht und oft für Dreharbeiten verwendet wird. Kriminelle nutzen diese Scheine jedoch, um ahnungslose Bürger zu täuschen.
Die Operation DECOY, an der 18 Länder beteiligt waren, führte zu 144 neuen Ermittlungen gegen skrupellose Fälscherbanden und deckte Schwachstellen im europäischen Postsystem auf. Die Zusammenarbeit mit Europol und OLAF machte diesen Erfolg erst möglich. Besonders stolz sind die Behörden darauf, kriminelle Netzwerke gestoppt zu haben, die die Sicherheit des Geldes in Europa bedrohten.