Ermittlungen gegen FPÖ-Bürgermeister von Wels

Bild: Stadt Wels

Weil sie 128.000 Euro zu viel an Gehalt bekommen hat, ermittelt nun die Justiz gegen die ehemalige Welser Vize-Bürgermeisterin Anni Eisenrauch (ÖVP). Allerdings wird auch gegen den aktuellen Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ), seinen Vorgänger Peter Koits (SPÖ) und einen Magistratsjuristen ermittelt.

Eisenrauch hatte jahrelang zu viel Gehalt bekommen. Die Sache ist an sich verjährt, nach langem Hin und Her hat sich die Politikerin allerdings bereit erklärt, Spendenzahlungen zu tätigen. Doch nun hat sich doch noch die Justiz eingeschaltet.

Hintergrund ist, wie Medien berichten, eine anonyme Anzeige. Die Ermittlungen hat das Bundesamt für Korruptionsprävention der Staatsanwaltschaft Steyr übergeben. Und die hat nun neben Eisenrauch eben auch Rabl, Koits und den hohen Beamten ins Visier genommen.

Bei Bürgermeister Rabl muss juristisch geklärt werden, ob die Causa Eisenrauch schon vor einer Amtszeit (die begann im Herbst 2015) verjährt war. "Ich bin mit keiner Schuld bewusst, habe das sogar zwei Mal juristische prüfen lassen", ist Rabl allerdings entspannt.

 

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